Standesregeln

Ganz anders als bei einfachen „Händlern des Rechts“ sind die Rechtsanwälte an die strikte Einhaltung anspruchsvoller Standesregeln gehalten.

Nach der Definition des Larousse-Wörterbuchs sind die Standesregeln (Deontologie) „die Gesamtheit der Regeln und Pflichten, die einen Beruf, das Verhalten von denen, die ihn ausüben, die Beziehungen zwischen ihnen und ihren Mandanten sowie der Öffentlichkeit festlegen. Sie werden im allgemeinen Interesse erlassen und garantieren daher dem Rechtsbürger einen qualitativ hochstehenden Service.

Die Grundprinzipien, die den Beruf regeln, sind Unabhängigkeit, Redlichkeit, Würde und Berufsgeheimnis.

Bei Verletzung der Standesregeln ist der Rechtsanwalt Disziplinarstrafen ausgesetzt, die von der Abmahnung bis zum (zeitweisen oder endgültigen) Verbot der Berufsausübung („Berufsverbot“) reichen können. Siehe Karteikarte (Tab) ‚Und wenn das schiefgeht?

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